Nanu! Asphaltblumen in Wien?

Ganz klar, dass bei diesem Anblick von überdimensionalen Blumen direkt auf dem Asphalt einer Straße in 1150 Wien, die Neugier einen Purzelbaum macht 🙂

Nanu! Was ist denn hier los in der Wiener Markgraf-Rüdiger-Straße, 1150 Wien?

Nach zwei Tagen Regen, leuchten die Asphaltblumen der Initiative space and place im Erstes Wiener Wohnstraßen-Grätzel bei der Markgraf-Rüdiger-Straße wie frisch gemalt. Sie machen darauf aufmerksam, dass Du dich hier auf einer Wohnstraße befindest – hier ist Platz zum Spielen, Plaudern, … Leben. Und damit Du dich auf der Wohnstraße auch wohl fühlst, wurde sie einerseits extra wohnlich gestaltet und wird andererseits auch mit Aktionen rundum allerlei Nutzungsmöglichkeiten „bespielt“:
Mitmach-Termine 2020 unter dem Motto „Die Wohnstraße blüht auf – mit dir!“ unter spaceandplace.at/wohnstrassenleben

Nanu nana! In der Blumen-Wohnstraße an der Markgraf-Rüdiger-Straße ist auch eine „Coole Straße“ der Mobilitätsagentur Wien aufgebaut.

Nanu nana! Was ist denn hier für eine Coole Straße?

Was es damit auf sich hat, kannst Du ab sofort täglich Mo-Fr., nachmittags 13-18 Uhr sowie am Samstag ganztags von 9-18 Uhr direkt vor Ort – zum Beispiel von Kathi und ihrem Kollegen erfahren. Denn wo jetzt noch Platz zum Chillen und Spielen ist, starten im Sommer – wenn es heiß wird in der Stadt – automatisch die kühlenden, sensorgesteuerten Wassernebel. (Foto dazu wird im Sommer ergänzt 😉

Rate mal … Oder: Frag‘ mal

Rate mal, um wie viel Grad kühler die Nächte in der Stadt sind, wenn Wassernebel die Luft und den heißen Asphalt benebeln?
(A) ca. 2°C kühler
(B) rund 5°C kühler
(C) etwa 8°C kühler

Die Antwort und noch weiteres Interessantes erfährst Du direkt vor Ort bei den netten Leuten in den 22 Coolen Straßen in Wien 2020 . Oder Du testet es einfach selber mal bei einem Sommerspaziergang durch die Stadt aus!
(Ganz besonders ungeduldige Neugierige finden eine Antwort auch ganz unten*) in diesem Beitrag.)

In Wohnstraßen – ob mit oder ohne Blumen-Gestaltung – haben Menschen und nicht Autos Vorrang.

*) Klaudia war natürlich wieder neugierig und hat von Kathi erfahren, dass die Sommernächte in den Wiener Coolen Straßen bis zu 5°C kühler sind als ohne cooler Maßnahmen. Das liegt nicht nur an der Verdunstungskühle durch den Wassernebel, sondern auch daran, dass keine parkenden Autos die Tageshitze speichern und nachts abstrahlen.

Praxiserprobte Tipps zu Video- & Messenger-Tools

„Und womit telefonierst, chattest, video-konferierst und gruppen-meetest DU gerade so beim Social Distancing?“

Das Team vom Wiener Internetcafé ZwischenSchritt – Motto: „Freier Internet-Zugang für alle“ – hat in den letzten Wochen verschiedenste Tools für Videotelefonie+Co ausprobiert. Für sie stand die Praxistauglichkeit im Sozialbereich und für ihre Zielgruppen – Menschen die keinen eigenen Web-Zugang haben oder Unterstützung bei Online-Behördenwegen brauchen – im Zentrum der Auswahl und Beurteilung von aktuell verfügbaren Kommunikations-Tools und -Services. (Stand April 2020)

Praxistipps zu aktuellen Tools für Videotelefonie + Co vom Internetcafé Zwischenschritt

„Unsere persönlichen Erfahrungen, Einschätzungen und Empfehlungen sind subjektive Kurzbeschreibungen, die eine erste Orientierung bieten und die Entscheidung bei der Wahl eines Anbieters unterstützen kann. Vor allem der Datenschutz war für uns bei der Beurteilung ein ganz wesentlicher Aspekt,“ erläutert Gertrud Unterasinger die Ergebnisse der Team-Arbeit.

Die erprobten Tool-Tipps gibt’s auf der Webseite vom Internetcafé ZwischenSchritt zum Herunterladen – natürlich ebenfalls frei zugänglich für alle!
» Tipps-PDF-Datei, 6 Seiten, ~600KB


Nebenbei: Zahlreiche #Hashtags breiten sich derzeit „viral“ im Internet aus. Im Hinblick auf Datenschutz-sichere Online-Kommunikation wäre #SAYsafe doch eine gute Ergänzung zu #STAYsafe 😷 … denkt sich so „Ich lerne gerne!“ Und was denkst DU?

Inspiration zu den fEIERtagen!

Eierkarton-Inspiration für die fEIERtage … viel Freude beim Selbermachen!

Schöne, inspirierende und aktivierende Eiertage!
Wünscht die Mitmach- & Selbermach-Initiative
„Ich lerne gerne! Und DU?“

Schönes machen aus Klopapier-Rollen

Klopapier ist derzeit ein großes Thema … und was könnten wir daraus „lernen“?

Na zum Beispiel: Nach dem Papier kommt die Rolle …
ALLERLEI aus leeren Klopapier-Rollen SELBER MACHEN!

Drei leere Klopapier-Rollen ... um Schönes daraus zu machen!

Hier werden mal für’s erste Ideen & Tipps gesammelt …

Samen-Aufzucht in Klopapier-Rollen
Handy-Ständer aus einer Klopapier-Rolle
Oster-Hase / Eier-Becher

Diese Ideen, Tipps & Beispiele sollen dich zum Selber-Machen inspirieren!

Bist DU neugierig? Lernfreudig? Mit-Mach-Freudig?
Dann mach einfach selber was aus einer leeren Klo-Papierrolle und schick DEIN BASTELFOTO oder einen Link zu DEINER eigenen BASTELANLEITUNG an mitmachen@ichlernegerne.at

Datenschutz-Hinweis: Alle Kontaktdaten (zB. Mailadressen von Einsendungen) werden wie immer ca. 10 Tage NACH einer Mitmach-Aktion wieder komplett gelöscht! *versprochen!* Denn hier werden Ideen, Tipps und konkrete Beispiele zum Mit-, Selber- & Nachmachen gesammelt – keine persönlichen Daten!

Bis bald!

Frühling 2020 – einfach selbstgemacht!

Tulpen und Schmetterlinge falten und Frühlings-Stimmung verbreiten.
Frühling mit selbstgemachten Tulpen und Schmetterlingen … gute Stimmung selbst gemacht!

Frühling mit Tulpen und Schmetterlingen ist … in den aktuellen Wochen der globalen „Entschleunigung“, der Ausgangs-Beschränkungen, der gesperrten Geschäfte und der sozialen Distanzierung … gerade etwas schwierig, obwohl mit 20. März 2020 offiziell der „Frühling“ gestartet ist.
Daher hier eine kleiner Ideen-Impuls:
Mach dir den Frühling einfach selbst!

Frühlings-Stimmung selber machen!

Die Faltanleitung in drei Schritten als Video = gemütliche 12 Minuten „Echtzeit“-Mitmach-Bastelei … auch als Osterdeko geeignet!

Noch Zwei Tipps dazu:
*) Ein bunter Notizzettel-Block hat eine gute Blatt-Größe für den Anfang – die quadratischen Zettel können natürlich auch selbst in beliebiger Größe zugeschnitten und vorab bemalt oder gestaltet werden.
*) Abschließend sollten die Tulpen-Blütenköpfe mit einem Tropfen Klebstoff am grünen Stengel fixiert werden. Das erhöht die Stabilität und die Blumen schauen nicht so schnell „verwelkt“ aus, weil sie die Köpfe hängen lassen 😉

Gutes Gelingen!
Und viel Freude mit einem eigenen Frühlings-Meer an Papier-Tulpen und -Schmetterlingen!

Ideen für weitere Frühlings-/Ostermotive für noch mehr gute Laune:
Ein Haserl – ein Vogerl – ein Henderl – oder selbstgemachte Eierbecher … Bastel-Anleitungen dazu gibt’s vielerlei im Web!

Ausblick: Bald zeigt euch die www.naDUr.at <:3)~~ Maus, was man alles aus leeren Klopapier-Rollen machen kann! 😉

Oder: MACH DOCH SELBER WAS AUS EINER LEEREN KLOPAPIER-ROLLE!

8. März = Frauen(RECHTE)tag

Der Internationale Frauentag / International Women’s Day #IWD – geht auf den Kampf von Arbeiterinnen für bessere Arbeitsbedingungen gut 112 Jahre in die Vergangenheit zurück. Begleitet wurden die Aktionen immer auch von Forderungen nach Selbstbestimmung (Emanzipation) und gleichberechtigter Mitbestimmung (damals v.a. für das Frauenwahlrecht).

Frauen am Fahrrad wurden früher nicht gern gesehen. Denn das Rad machte Frauen mobil und aktiv …*)

1911 fand in Österreich (damals noch Österreich-Ungarn) der erste Frauentag mit der Forderung nach gleichen Rechten für Frauen (Gleichberechtigung) statt.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde in Österreich 1918 das Allgemeine Frauenwahlrecht eingeführt. Erst 1975 wurde in Österreich per Gesetz das Partnerschaftsprinzip im Eherecht verankert – seither ist der Mann nicht mehr das „Oberhaupt der Familie“ und kann seiner Ehefrau nicht mehr verbieten, berufstätig zu sein.

Noch heute im Jahr 2020 kämpfen in Österreich und in vielen Ländern auf der Welt, Frauen für ihre Selbstbestimmungs- und Mitbestimmungs-Rechte. Und dort wo „gleiche Rechte“ bereits in den Gesetzen festgeschrieben sind, kämpfen Frauen darum, dass diese Rechte auch in der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Praxis eingehalten werden (vgl. Gleiches Geld für gleiche Arbeit, …).

Seit 1921 wird der Frauentag weltweit einheitlich am 8. März abgehalten.
Die erste Weltfrauenkonferenz fand 1935 in Istanbul statt. Bis heute 2020 ist aber der „Weltfrauentag“ kein Tag zum Feiern, sondern ein solidarischer Aktionstag, um auf Diskriminierungen, Ungleichheiten und Ungleichbehandlungen hinzuweisen. Und für viele ist der 8. März noch immer ein Kampftag, um gleiche Rechte für Frauen in allen Lebensbereichen zu erreichen oder zu erhalten. ♀

Rund um den diesjährigen 8. März 2020 hat Klaudia unterschiedliche Frauen bei Frauentags-Veranstaltungen in Wien gefragt:

Was sollten Frauen (oder Mädchen) deiner Meinung (oder Erfahrung) nach unbedingt wissen (oder können)?

Aus den konkreten Antworten kann man sich durchaus einiges für die anderen Tage im Jahr mitnehmen 🙂

» Frauen sollten unbedingt eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten!!
(Sandra+Ileana, aka Vorkämpferinnen)

» Frauen und Mädchen sollten wissen, dass sie alles können und dürfen. V.a. dürfen sie laut und selbstbestimmt und mutig sein!
(Sarah+Mini, aka Empowerinnen für Mädchen und junge Frauen)

» Frauen und Mädchen sollten unbedingt laut sein.
(Magdalena, aka Kämpferin*)

» Ich möchte, dass alle Frauen die Ausbildung machen können, die sie wollen – damit ihnen die ganze Welt offen steht.
(Eveline, ~38 Jahre Erfahrung)

» Frauen sollten sich unbedingt drum kümmern, was sie auf ihrem Pensionskonto haben. Und sich dann mit diesen Infos als Basis überlegen, ob sie Teilzeit, Vollzeit oder anderes arbeiten.
(Ursula, aka Unterstützerin)

» Frauen sollen bei Gehaltsvorstellungen immer nur bei männliche Kollegen nachfragen.
(Judith, aka Vorbild durch Selbstbild)

» Frauen sollten sich nicht an vorhandenen „Erfolgs“modellen messen oder diesen nacheifern. Es kostet Mut und Konsequenz Neues entstehen zu lassen.
(Steffi, aka Querdenkerin*)

» Sie sollten einfach wissen, was sie können und was sie mögen! Und sie sollten mehr Frauengeschichte lernen.
(Katrin, aka Mitkämpferin*)

Und was würdest DU sagen?


*) Dass Frauen mit dem Fahrrad fahren, wurde früher nicht gern gesehen – machte doch so ein Rad die Frauen mobil, erweiterte ihren Aktionsradius, ließ sie selbstständig werden … den räumlichen Freiheiten folgten die gedanklichen.


aka = also known as; Selbstbezeichnungen abseits von Fremdzuschreibungen wurden zu den Statements ebenfalls gesammelt.

25. Februar 2020 = EQUAL-PAY-DAY in Österreich

Alle Jahre wieder wird der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern berechnet. Vollzeit-beschäftigte Frauen verdienen in Österreich nach der aktuellsten, öffentlichen Statistik im Schnitt 15,2% weniger als Männer.

Die Gründe sind vielfältig, einige „erklärbar“ – wie der hohe Beschäftigungsanteil von Frauen in niedrig bezahlten „sozialen?“ Branchen – aber keiner der Gründe gerechtfertigt es, dass Frauen für ihre Arbeit weniger bezahlt bekommen.

15,2% EinkommensUNgleichheit bei Vollzeitbeschäftigung entspricht 56 Tage, die Frauen 2020 bereits unbezahlt gearbeitet haben. Erst ab dem 25.2.2020 = Equal Pay Day (Tag der Einkommensgleiche) bekommen Frauen und Männer in Österreich gleich viel bezahlt. Details dazu unter www.equal-pay-day.at

Als Solidaritätsaktion gibts auch heuer wieder eine aktivierende T€€-Pause bei Doris Kornfeld im Antiquariat. Und DU bist eingeladen!

25.2.2020 – Equal Pay Day & T€€

T€€-Paus€ 2020
Di., 25. Februar 2020 – von 11:00-13:00 Uhr
anläßlich des diesjährigen „Equal Pay Day“ in Österreich.
Auch heuer wieder mit Geld-Geschichte(n) & Kraft-Keksen & „Gute Laune“-T€€ – sowie: Eigene Equal-Pay-Schleife basteln!*)
Antiquariat Klabund, 1090 Wien
Garnisongasse 22, direkt gegenüber der „Gelddruckerei“ der Nationalbank 😉
Doris Kornfeld (Klabund.at) & Klaudia Mattern (Equal-Pay.at) freuen sich auf ein Kennenlernen.
Einfach mittags vorbeikommen & mitmachen & mitbasteln & mitreden!

100% EQUAL-PAY

*)PS: Eine Bastelanleitung für eine eigene Equal-Pay-Schleife als Video ist auch online verfügbar – aber Gemeinsam-Basteln und Tee-Trinken macht einfach mehr Freude & kann zu unerwarteten Geld-Einsichtigen & Lern-Erlebnissen führen … Klaudia hat da eine „historische Kleinigkeit“ für dich vorbereitet.

27. Jänner … Gedenktag an die Opfer des Holocaust

Am 27. Jänner 1945 erreichte die russische Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen – damit endete für die Menschen dort die grausame Ermordung durch die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen. In Gedenken an alle Opfer des Nationalsozialismus finden jedes Jahr am 27. Jänner weltweit vielfältigste Erinnerungsveranstaltungen statt. Überlebende erzählen von ihren Erlebnissen, Kränze für die Ermordeten werden niedergelegt, Denkmäler werden errichtet und sollen Mahnmale für folgenden Generationen sein.

Vielleicht bist du schon einmal in Wien – oder in einer anderen Stadt – auf die eine oder andere kleinen Messing-Platte vor einem Wohnhaus gestoßen? Es sind „Steine der Erinnerung und des Gedenkens“ an die Menschen, die einmal dort gewohnt haben und von Nazis deportiert wurden. Kürzlich bin ich (Klaudia) über jemanden gestolpert, der diese Steine reinigt – damit die Erinnerung an die Menschen und ihr Schicksal nicht verblasst.
Niemals vergessen! … ist kontinuierlich harte Arbeit. Bei jedem Wetter – mehrmals im Jahr – werden diese Steine wieder zum Leuchten gebracht, wurde mir erklärt. Das ist doch auch einen Moment der Anerkennung wert – und so hab es für dich dokumentiert:

Niemals vergessen! Erinnerung und Gedenksteine müssen gepflegt werden.

Übrigens kann man so eine Stein-Pflege auch selbst übernehmen. Auf der Webseite des Vereins „Steine-der-Erinnerung“ gibt es Pflege-Tipps, wenn man sich um eine Gedenk-Messing-Platte kümmern möchte. Auch Schulklassen haben so schon erfolgreich aktive Erinnerungsarbeit geleistet!

1. Jänner = Public Domain Day

Wenn das Urheberrecht an Kreativwerken (zB. Bilder, Texte, Romane, Filme, Music, Grafiken, …) abläuft, dann gehen diese Werke in die sogenannte „Public Domain“(PD) über = auf Deutsch „Gemeinfreiheit“. Die Werke sind ab dann „frei von Urheber*innenrechten“ und können daher – zB. auch von Dir – frei verwendet, verbreitet, bearbeitet, … werden.

zB. dieses (PD) „Katzen-Video“, ca. aus dem Jahre 1945 (21min.)
The Private Life of a Cat [Quelle: The Internet Archive.org]

(pd) = public domain = gemeinfrei = frei verwendbar

Oft – aber nicht immer! – läuft das Urheberrecht aus, wenn die Schöpferinnen und Schöpfer seit 70 Jahren verstoben sind. Per 1. Jänner gehen deren Werke dann automatisch in die Public Domain über – die Werke sind dann „gemeinfrei“. Und das wird ca. seit 2010 „gefeiert“ – mit dem Public Domain Day am 1. Jänner.

Ab 1.1.2020 sind nun bei uns die Werke folgender Schöpfer*innen, Autor*innen, Maler*innen, Illustrator*innen, Urheber*innen … „frei“ verwendbar, die 1949 verstorben sind:
» Namensliste auf DE.Wikipedia (Die freie Enzyklopädie zum Mitmachen)
» Namensliste auf EN.Wikipedia – sortiert nach Auslaufjahren des Urheberrechts

DU bist neugierig geworden und fragst dich jetzt natürlich:
Und wo findet man eigentlich „gemeinFREIE“ Werke?
Die Antwort ist leider eine kleine/mittelgroße Suchaufgabe …

Denn, nur weil ein Werk jetzt „frei“ ist bedeutet das nicht, dass es auch bereits digitalisiert wurde und im Internet auffindbar platziert ist.
Wäre das vielleicht eine interessante MitMach-Aufgabe für Dich? Freie Werke frei verfügbar machen?

Zum Glück, haben bereits andere Neugierige mit dieser Aufgabe begonnen und daher gibt es für die Startsuche von Public Domain Werken bereits ein paar Startseiten …

  • Das Projekt „Gutenberg“ (EN/DE) sammelt seit langer langer Zeit bereits Literatur, deren Urheberrecht ausgelaufen ist … zB. „Max und Moritz“ (DE) bzw. „Max and Maurice“ (EN). oder „Die Biene Maja“ (DE) im Original. Mittlerweile gibt es bereits zahlreiche Hörbücher, die aus den Texten von Nutzer*innen selbst erstellt wurden und ebenfalls kostenfrei heruntergeladen werden können.
  • The Public Domain Review (EN) präsentiert in seinen Sammlungen (Collections) ausgewählte Freie Kunstwerke aus aller Welt – inkl. Wissenswertem zu ihrem Kontext. Neue Reviews gibt’s zB auf Facebook, Twitter und Instagram
  • Europeana.eu ist eine Datenbank und ein Recherche-Portal, das mit EU-Förderungen gestartet ist. Sie soll das Europäische Kulturelle Erbe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Inhalte stammen zumeist aus öffentlichen Museen und Mediatheken. Es werden sehr unterschiedliche Verwendungsbedingungen angezeigt. Neben (PD)=Public Domain kennzeichnet auch (CC0)=Creative Commons Zero eine „freie Verwendbarkeit“ der Werke.
  • 1923.press (EN) ist ein wunderschönes Online-Monatsmagazin, in dem 2019 ein Jahr lang Public Domain Schätze publiziert wurden.

… und viele, viele weitere Sammel- & Veröffentlichungsprojekte rundum Freie Werke, Freie Inhalte und Freie Medien …

… bis hin zu Freiem Wissen

Am 25.1.2020 – findet die Preisverleihung zum 1. „Österreichischen Preis für Freies Wissen“ statt. Wikimedia Österreich zeichnet erstmals Personen und Organisationen aus, die sich für Freies Wissen engagieren.

Fr., 24.1.2020 = Tag der Lernfreude zum Mitmachen!

Bist Du neugierig geworden, was durch freie VerwendungsLizenzen noch so alles möglich ist?
Dann: Save the Date: Fr., 24.1.2020 = Ich lerne gerne! feiert den Tag der Lernfreude anlässlich des Internationalen Tag der Bildung der Vereinten Nationen (Interational Day of Education). Es ist eine Online-Mitm@ch-Aktion für Neugierige jeden Alters geplant – natürlich kostenfrei und speziell unter der freien Lizenz (CC0). # # # Details folgen # # #

Wenn das Christkinderl einen neuen Computer bringt

HiTi-direkt heißt das ehrenamtliche Projekt von Sladjan Erceg, bei dem er „Hilfe und Tipps bei Problemen mit Computer & Co“ bietet – damit Technologie nicht immer gleich weggeschmissen wird und laufend gleich etwas Neues gekauft wird, nur weil es irgendwo zwischen den elektronischen Kontakten zwickt.

Klaudia hat Sladjan um ein paar Tipps gebeten, für den Fall, dass das Christkind einen neuen Computer/Laptop bringt und dieser sooofooort ausgepackt und ausprobiert werden will. Doch beim allerersten Einschalten sollte Folgendes mitbedacht werden.

Sladjan empfiehlt vor allem: Sich Zeit nehmen, Zugangsdaten, Weihnachtskekse und Tee vorbereiten … und sich dann auch Zeit lassen beim 1. PC-Start. Dann hat man von Anfang an Freude am neuen Computer.

Diese hilfreichen Tipps von HiTi-direkt sind auch für Dich!
VOR dem 1. Starten d)eines neuen Computers/Laptops

  • Zumindest kurz die beigepackte Kurzanleitung überfliegen (idealerweise sogar lesen)
  • Dort liest man zB. so Hilfreiches: Bei Laptops sollte gleich mal der Akku an den Strom angeschlossen werden.
  • Benutzerdaten (zB. das Microsoft-Konto vom vorherigen Computer) und das WLAN-Zugangspasswort vorbereiten/bereithalten.
  • Sich ZEIT nehmen … für die PC-Ersteinstellungen und den Download von Updates. Das kann speziell rund um Weihnachten ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen, weil ziemlich viele Leute (weltweit) gleichzeitig Computer einschalten und Updates machen wollen und daher das Internet sehr langsam sein kann.

Und falls Fragen auftauchen … am 15. Jänner 2020 gibt es wieder einen kostenfreien HiTi-direkt Support-Termin in 1020 Wien.

Weitere Infos zu kostenlosen Beratungs- & Selbsthilfe-Terminen laufend auf der Projektwebseite von Sladjan Erceg: www.HiTi-direkt.at

Ganz schnelles Geschenk-Schachterl

Am 6. Dezember spazierte ein Nikolaus mit Neugierigen durch das Nibelungenviertel in Rudolfheim-Fünfhaus. Die Basis Kultur Wien organisierte diesen Adventrundgang, bei dem man auch einige Stationen im Rahmen von Kultur.Vor.Ort kennenlernen konnte.

ganz schnell … FERTIG!

Klaudia ist besonders neugierig gewesen und hat bei einem kostenfreien Kreativ-Workshops von Marija Strmotic gelernt, wie einfach es ist, ein kleines Schachterl für allerlei Kleinigkeiten selbst zu falten. Und das beste daran: Es schaut suuuper aus und geht uuurrr schnell … also ideal auch für Last-Minute-Geschenke wie selbstgebastelte Gutscheine … nicht nur zu Weihnachten 😉

Eine hübsche Vorlage machte Lust auf’s Selber-Nachmachen …
Das Material dazu hatte Marija bereits vorbereitet, damit es noch schneller geht!

Kleines Geschenk-Schachterl ganz schnell selbstgemacht … bietet zB. Platz für einen selbstgebackenen Keks!

Klaudia war so inspiriert, dass sie nach ihrem ersten Design-Schachterl sogleich aus dem Advent-Einladungsflyer ein weiteres Geschenk-Schachterl gefaltet hat … und darin verstecken sich weitere Bastelideen 😉

Und DU? Hast Du auch Lust bekommen, sowas zu machen? Einfach mal ausprobieren!

Marija Strmotic bietet auch DIY-Workshops an. Anfragen an sie am besten per Mail an belvedere.manufaktur.wien@gmail.com – unter anderem begleitet sie dabei Leute, die sich selbst ihre ganz persönlichen Hochzeits-Einladungen gestalten möchten.

Nebenbei: Klaudia plant schon voraus und will aus 24 selbstgefalteten Geschenk-Schachterl einen selbstgemachten Adventkalender zusammenbinden … für nächstes Jahr dann!

4. Dezember – Barbara-Zweige-Tag

Am 4. Dezember ist „Barbara-Tag“. An diesem Tag wird in verschiedenen christlichen Kirchen an die „Heilige Barbara“ erinnert, und es werden im Brauchtum sogenannte „Barbara-Zweige von Obstbäumen – zumeist Kirschbäumen – geschnitten oder bei der Floristin ums Eck gekauft und in eine Vase mit Wasser in der Wohnung aufgestellt.

Kirschen-Zweige am 4. Dezember als Barbara-Zweige in die Vase stellen … und warten.

Wenn nun die Barbara-Zweige in der warmen Wohnung im Wasser stehen, dann warten Neugierige in den nächsten 3 Wochen gespannt darauf, ob ein Zweig bis Weihnachten zu blühen beginnt.
Und wenn ein Zweig blüht?
„Dann hat man Glück im kommenden Jahr,“ glauben und hoffen die Leute.

Barbara-Kirsch-Zweige richtig auswählen …

Und was ist eigentlich, wenn am 24.12. nichts blüht???
Ein paar Tipps von naDUr.at um das Blüten-Glück vom Barbara-Zweig nicht nur dem Zufall zu überlassen …

Oder Du versuchst dein Glück mit einem anderen Brauch, dem „Barbara-Weizen
Dieser Brauch soll einer der Ursprünge rundum das Aufstellen eines Weihnachtsbaums sein … klingt spannend!

Diese Sache mit dem Barbara-Weizen/Weihnachts-Weizen ist neu für mich und scheint schon fast ein Experiment zu sein. Ich beginne daher mal mit drei verschiedenen Start-Szenarien … mal schauen, wie sie sich entwickeln und ob sich daraus auch eine Anleitung zum Nachmachen ableiten lässt:
1 Hand voll Körner, 1 Schüsselchen, 1 Blatt Küchenrolle und Wasser
… und dann bis zu 3 Wochen Geduld …

  1. Barbara-Weizen: Nachdem hier in der Küche grad kein Standard-„Weizen“ zur Hand ist, nehme ich ein anderes Getreide aus der Weizenfamilie – nämlich „Dinkel“ – und hoffe auf „Glück“.
  2. Barbara-Buchweizen: Nachdem ich weiß, dass Buchweizen sicher kein „Weizen“ ist (noch nichteinmal ein Getreide) bin ich einfach mal neugierig, was sich da so im Schüsselchen tun wird.
  3. Barbara-Kresse: Nachdem das Wachsenlassen von Gartenkresse keine große Kunst ist, wird das dritte Schüsselchen eine Art Erfolgs-Rückversicherung für das Barbara-Weizen-Experiment.
Barbara-Weizen … ein Experiment (ohne Weizen) für Neugierige, Start am 4. Dezember 2019

[… Fortsetzung folgt!]
Und falls es doch nix wird mit dem Barbara-Weizen am Barbara-Tag, dann kann ich das ganze Experiment nochmals am 13. Dezember als „Lucia-Weizen“ starten 😉
Und falls DU nicht mehr warten willst und schon sehr neugierig bist:
Link: Kurzfilm von der Sendung mit der Maus